Grundrechtsdogmatik im Vertragsrecht. Spezifische Mechanismen des Grundrechtsschutzes gegenüber der gerichtlichen Anwendung von Zivilvertragsrecht.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 2000/426

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Abstract

Thema ist die Auseinandersetzung mit der Frage "Grundrechtsschutz gegen sich selbst" und "aufgedrängter Grundrechtsschutz". Die Grundrechtsanwendung hinsichtlich unterschiedlicher freiheitlicher Einschränkungen wie Drittwirkung, Schutzpflicht und Vertragsrecht wird vor dem Hintergrund der Frage, welche Ansatzpunkte die Diskussion über die "Drittwirkung der Grundrechte" im Privatrecht für die grundrechtliche Thematisierung des Vertragsrecht bietet, erörtert. Die Studie beschreibt und konkretisiert grundrechtsorientiert Vorteil- und Nachteilseffekte von Verträgen. Bei der Untersuchung grundrechtlicher Pflichten der Rechtsprechung zeigt der Autor, auf welche Weise die Gerichte ihre grundrechtlichen Pflichten ermitteln. Schließlich widmet sich der letzte Teil der Gewährleistung nutzbarer Vertragsfreiheit und stellt dar, dass die Gerichte zwar die fehlenden Nutzungsbedingungen nicht nachträglich schaffen können, diese aber in der Lage sind, die Rechtsfolgen zu verhindern, die auf fehlenden Nutzungsbedingungen beruhen. kirs/difu

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468 S.

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Schriften zum Öffentlichen Recht; 804