Innovationsorientierte Chemikalienpolitik. Politische, soziale und ökonomische Faktoren des verminderten Gebrauchs gefährlicher Stoffe.

Utz
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München

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ZLB: 99/3756

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DI

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Abstract

Von der chemischen Industrie werden rund 10% des Sozialproduktes des verarbeitenden Gewerbes erwirtschaftet, und über 500.000 Arbeitsplätze hängen unmittelbar von diesem Industriezweig ab. Die Untersuchung ist eine kombinierte Implentations- und Evaluationsstudie der Chemikalienpolitik in der Bundesrepublik Deutschland seit Inkrafttreten des Chemikaliengesetzes. Die Ziele der Chemikalienpolitik werden eingehend beleuchtet und die in diesem Politikfeld wichtigen Akteure auf ihre Handlungsmöglichkeiten hin beschrieben. Dieser Darstellung aus Gesetzgeberperspektive wird im empirischen Teil der Arbeit eine Wirkungsanalyse gegenübergestellt. Für 182 umweltrelevante Industriechemikalien wird der Verlauf von Produktion und Verbrauch untersucht und nach den Ursachen des Verbrauchsrückgangs von rund einem Drittel der Stoffe gefragt. Untersuchungsobjekt sind die Herstellung und der Verbrauch von bestimmten gefährlichen Substanzen. Es wird der Hypothese nachgegangen, dass das Vorhandensein eines umweltpolitischen Ziels für sich bereits einen bedeutenden Effekt auf deren Realisierung haben kann. sg/difu

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301 S.

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