Die Prozeßkostenrechnung zur Kalkulation von Verwaltungsleistungen in der kommunalen Verwaltung, diskutiert am Beispiel der Stadt Passau.

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Passau

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ZLB: 2000/661-4

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Abstract

Ausgangspunkt der Prozesskostenrechnung für die Stadtverwaltung Passau ist die Überlegung, dass der Umfang der vorzunehmenden Tätigkeiten bzw. Prozesse für die Erstellung der Verwaltungsleistungen die Gemeinkosten eines "Sachbearbeitungsbereichs" bestimmen. Die Arbeit untersucht, wie eine solche Prozesskostenrechnung zur Kalkulation von Verwaltungsleistungen verwendet werden kann und inwieweit damit die für den Stadtrat und die Fachbereichsleiter notwendigen Informationen bereitgestellt werden. Dabei wird zunächst die gegenwärtige Kalkulation von Verwaltungsleistungen nach dem derzeitigen Stand der Verwaltungsreform erläutert, weil vor diesem Hintergrund die Frage nach einer besseren Informationsversorgung durch eine Prozesskostenrechnung fundiert erörtert werden kann. Der Hauptteil der Arbeit verdeutlicht den Aufbau einer Prozesskostenrechnung, außerdem die beispielhafte Anwendung für den Fachbereich Bauordnungsamt sowie die prozessorientierte Kalkulation für die Verwaltungsleistung "Genehmigung von Bauvoranfragen für den Neubau von Häusern". Abschließend wird auf Kritikpunkte einer prozessorientierten Kalkulation von Verwaltungsleistungen gegenüber den geforderten Informationen des Stadtrats und der Fachbereichsleiter eingegangen. goj/difu

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XV, 45 S.

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