Zeit für Lebensqualität. Auswirkungen verkürzter und flexibilisierter Arbeitszeiten auf die Lebensqualität.
Sigma
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Sigma
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DE
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Berlin
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ZLB: 99/3605
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Abstract
Könnte der anhaltenden Arbeitslosigkeit nicht durch eine Umverteilung der Erwerbsarbeit mit einschneidenden kollektiven Arbeitszeitverkürzungen begegnet werden? Ins Visier zu nehmen ist ein neues Wohlstandsmodell, das eine Existenz sichernde Erwerbsarbeit, hohe Lebensqualität und eine sozial und ökologisch zukunftsfähige Gesellschaftsentwicklung miteinander verknüpft. Eröffnen kürzere und flexiblere Arbeitszeiten die Chance für mehr individuelle Muße? Werden Familie und Gemeinschaft davon profitieren? Sind neue Potenziale für soziale Arbeit und sozial-ökologisches Engagement zu erschließen? Diesen Fragen geht die Studie am Beispiel des 28,8-Stunden-Tarifvertrags im Wolfsburger VW-Werk nach. Das Ziel der Arbeitszeitverkürzung war eine solidarische Umverteilung von Arbeit und Einkommen, um Entlassungen zu vermeiden - aber die Wirkungen gehen weit darüber hinaus: Sie berühren die Lebensqualität und Lebensführung der Beschäftigten, eine Dimension, die bislang wenig Aufmerksamkeit fand. Die Autoren zeichnen ein plastisches Bild der Veränderungen zeitlicher Arrangements in Betrieb und Alltag, der subjektiven Wahrnehmung neuer Möglichkeiten, aber auch der Einschränkung privater Gestaltungschancen durch Rücknahme der Arbeitszeitverkürzung und die vielfache Flexibilisierung. difu
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292 S.
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Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung; 21