Kollektives Handeln der Armen als Voraussetzung für Entwicklung. Eine empirische Untersuchung in Armutsvierteln in Rio de Janeiro.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 98/971

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Abstract

Die Bekämpfung von Armut in der "Dritten Welt" ist das vorrangige Ziel fast aller entwicklungspolitischen Instanzen. Dabei hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass es nicht an wirkungsvollen Konzepten mangelt, sondern an deren Umsetzung. Die Arbeit richtet den Schwerpunkt dabei auf das Verhalten der Armen. Denn nur wenn mögliche Reaktionen und deren Rückwirkungen auf eine Politik der Armutsbekämpfung bekannt sind, kann eine erfolgversprechende Strategie konzipiert werden. Brasilien dient dem Autor als Beispiel, um Schlüsselfragen von Armutsüberwindung und Entwicklung nachzugehen. Die wachsende Ungleichheit und aktuelle Krisenerscheinungen in Wirtschaft und Politik haben zum Anwachsen sozialer Konflikte geführt. Die unterschiedlichen Forschungsansätze der Arbeit werden mit Hilfe der Ergebnisse einer empirischen Untersuchung, die in den Jahren 1991 und 1992 in Favelas von Rio de Janeiro durchgeführt wurde, überprüft. mabo/difu

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XI, 250 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 5 - Volks- und Betriebswirtschaft; 2045