Die Standortwahl höherwertiger unternehmensorientierter Dienstleistungsbetriebe.

Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Dortmund

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 99/2905-4

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Höherwertige unternehmensorientierte Dienstleistungen (HuDI) zählen zu den am stärksten wachsenden Bereichen der Volkswirtschaft und gelten als Vorreiter auf dem Weg von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. In der Vergangenheit hat es viele erfolglose Versuche gegeben, die Standortverteilung dieser Betriebe im Sinne wirtschafts- und regionalpolitischer Ziele zu beeinflussen. Die solchen Maßnahmen zugrunde liegenden theoretischen Ansätze bedürfen jedoch einer Ergänzung, die substanziell berücksichtigt, dass Standortentscheidungen nicht nur durch ökonomische, sondern ganz maßgeblich auch durch menschliche, persönliche Faktoren bestimmt werden. Am Beispiel von Wirtschaftsprüfern, Unternehmensberatungen, Ingenieurbüros, Software-Firmen und Werbeunternehmen in Nordrhein-Westfalen wird gezeigt, inwieweit vor allem psychologische, aber auch soziologische und historische Gründe in die individuelle Standortwahl hineinwirken. Nach kritischer Diskussion einiger Grundlagen traditioneller ökonomischer Standorttheorie werden verhaltenswissenschaftliche Ansätze der Allgemeinen Wirtschaftswissenschaften auf ihre Nutzbarkeit im Hinblick auf das Standortproblem befragt und bereits vorhandene verhaltensorientierte Standorttheorien und -modelle hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit speziell auf den HuDI-Sektor überprüft. Daraus erfolgt eine Ableitung von verhaltensorientierten Hypothesen zum Standortverhalten von HuDI, in denen der Einfluß unökonomischen Verhaltens, außerökonomischer Handlungsmotive und einer grundsätzlichen Persistenzneigung der Betriebsinhaber auf das Geschehen im HuDI-Sektor behandelt wird. Der empirische Teil besteht aus einer Fallstudie, qualitativen Interviews mit Betriebsinhabern, einer schriftlichen Massenbefragung und Expertengesprächen. Er untersucht Entscheidungen über den Gründungsstandort, über Verharrung und Verlagerung, ferner das Suchverhalten bei der Standortwahl sowie die Rolle materieller und immaterieller Verlagerungshemmnisse. difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

160 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Duisburger geographische Arbeiten; 19