Stadtplanung in einer multikulturellen Gesellschaft. Planerisches Rollenverständnis und Planungsprozesse in Toronto/Kanada.

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Dortmund

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ZLB: 99/1888

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Deutschland ist de facto ein Einwanderungsland, die herrschende Politik hat dies aber jahrzehntelang ignoriert und nur unzureichende Gesetze und Handlungsstrategien entwickelt. Insbesondere auf kommunaler Ebene kann der Diskriminierung ethnischer Minderheiten bisher nicht wirkungsvoll begegnet werden. Der Band beschäftigt sich mit Rolle und Möglichkeiten von Planern in multikulturell geprägten Städten und Stadtquartieren. Die Analyse orientiert sich am Modell der Zivilgesellschaft sowie an den US-amerikanischen Erfahrungen mit der Anwaltsplanung und der Sozialen Ausgleichsplanung. Die kanadische Metropole Toronto steht aufgrund ihrer innovativen Strategien im stadtplanerischen Umgang mit Immigranten im Mittelpunkt der Studie. Die Autorin untersucht, wie Planer mit den Spannungen innerhalb einer pluralistischen Gesellschaft umgehen und die Teilhabe ethnischer Minderheiten an politischen und planerischen Prozessen fördern können. Abschließend werden Perspektiven und kommunikative Anforderungen für Planer in deutschen Städten formuliert. difu

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127 S.

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Dortmunder Beiträge zur Raumplanung. Blaue Reihe; 88