Verkehrte Welt. Revolution, Inflation und Moderne: München 1914-1924.

Vandenhoeck & Ruprecht
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Vandenhoeck & Ruprecht

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Göttingen

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ZLB: 99/850

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Abstract

Der Durchbruch der Moderne führte zu tiefgreifenden Veränderungen aller Lebensbereiche. Werte, scheinbar feste Lebensentwürfe, Institutionen und soziale Hierarchien wurden fragwürdig. Das damit einher gehende Krisenbewußtsein verdichtete sich in der Rede von der "Verkehrten Welt". Der Autor behandelt die Auseinandersetzung der Zeitgenossen mit Krisenphänomenen: mit dem Ersten Weltkrieg, mit Revolution und Inflation. Im Mittelpunkt steht mit München eine Stadt, die als Sinnbild für traditionalistische, nationale, auch antisemitische Ordnungsvorstellungen stand. Ausdruck der Krise und des Krisenbewußtseins waren zwei Typen von Revolutionären: der politische Revolutionär von 1918/19, dem pathogene Elemente zugeschrieben wurden, und der "Kriegs-. und Inflationsgewinnler", der zum Inbegriff der durch Geld repräsentierten Moderne wurde. Der Durchbruch der Modernisierung spielte für das Scheitern der Weimarer Republik eine wichtige Rolle. difu

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451 S.

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Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft; 128