Charlottenburg. Residenzstadt, Großstadt, City.

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Berlin

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ZLB: 99/1251

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Abstract

Die Entwicklung Charlottenburgs als Berliner Bezirk vollzieht sich in den aus der älteren Geschichte vorgegebenen Bahnen. Weiterhin Wohnort für eine eher mittelständische bis reiche Bewohnerschaft, weiterhin Standort für überörtliche Einrichtungen wie Universitäten und Hochschulen mit ihren spezifischen Umfeldern, Standorten für Einrichtungen der Justiz, des Sports und des Ausstellungswesens. Aber kaum ein Gebiet charakterisiert den Bezirk so sehr wie der Kurfürstendamm, in seiner Gründungszeit Niederlassung für eine Millionärsbürgerschaft, aber auch für moderne Unterhaltungsmittel wie das Kino. Nach der Spaltung der Stadt 1948 nimmt die neue City im Umkreis des Kurfürstendamms die Niederlassungen der Geldinstitute und Firmenvertretungen auf. Die führenden Architekten des königlichen Hofes wie Nering, Eosander, Knobelsdorff, Langhans, Schinkel bestimmen die ältere Baugeschichte, im Städtebau wirken Gerlach, Lenné, Hobrecht. Neben den Architekten der Staatsbauten treten die Stadtbaumeister der Stadt Charlottenburg auf, schließlich noch die Hochbauamtsleiter der Bezirksverwaltung. In den Zwanziger Jahren schlägt sich im Bezirk auch die Spannweite zwischen konservativer und progressiv moderner Architektur nieder, bis der Bezirk als Folge umfangreicher Kriegszerstörungen fast so etwas wie ein Vorort der Architektur der Fünfziger und Sechziger Jahre wird. difu

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373 S.

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Die Bezirke Berlins. Geschichte und Architektur