Mütterzentren als institutionalisierte Antwort auf die Ambivalenz mütterlicher Lebensverhältnisse.

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Bielefeld

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ZLB: 98/4404-4

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Die Arbeit setzt ein mit der Herausarbeitung der gesellschaftlichen Bedingungen und einer Betrachtung der theoretischer Erklärungsansätze mütterlicher Lebensverhältnisse. Mütterzentren werden als institutionalisierte Antwort auf die Ambivalenz der mütterzentrierten Form der Familie gesehen. Der empirische Teil zeichnet die Entwicklungsgeschichte der Mütterzentren etwa seit Beginn der 80er Jahre nach und skizziert die aktuelle Situation. Zur Klärung der Frage nach den Trägerinnen von Mütterzentren und Mütterzentrumsbewegung wird die Sozialstruktur von Mütterzentrumsfrauen erhoben und analysiert. Anhand von sechs exemplarischen Porträtskizzen werden Frauen, die Mütterzentren nutzen und gestalten, vorgestellt. Wie Frauen als Trägerinnen der Mütterzentren mütterliche Lebensverhältnisse erfahren, verarbeiten, verändern, und wie sich in den Mütterzentren das Wechselverhältnis zwischen Müttern als Objekte und als handlungsfähige Subjekte widerspiegelt, wird ausführlich beschrieben, ehe zum Ende der Arbeit die empirischen Ergebnisse auf der Grundlage der theoretischen Annahmen über mütterliche Lebensverhältnisse als Ausdrucksform des Geschlechterverhältnisses diskutiert werden. goj/difu

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332 S.

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