Die Ermittlung der volkswirtschaftlichen Kosten durch Straßenverkehrsunfälle mit Personenschäden am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland.
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DE
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Köln
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ZLB: 99/1402
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DI
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Abstract
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Bewertungskonzept der volkswirtschaftlichen Schäden von Straßenverkehrsunfällen. Dabei werden die bestehende Konzeption der Unfallkostenrechnung vorgestellt und alternative Ermittlungsmethoden diskutiert. Die Eingangsdaten der Unfallkostenrechnung erfordern eine Aktualisierung, weil die Entwicklung der Verkehrsleistungen, der Verkehrssicherheitsmaßnahmen, der Bevölkerungsstruktur, der Fortschritte in der Medizin und im Rettungswesen, der Wirtschaftsdaten und Produktivitätssteigerungen im Verwaltungssektor zu Veränderungen der Schäden und Kosten von Verkehrsunfällen führt. Die Ressourcenausfallkosten in der Unfallkostenrechnung werden bisher aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung abgeleitet. Es wird daher auch überprüft, ob nicht die Kenngröße Produktionspotential für die Ermittlung der Ressourcenausfallkosten besser geeignet ist. Aufgrund der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung hat sich die Struktur der Unfallkosten geändert, neue Kostenpositionen sind aufgetreten, einige Kostenkomponenten haben ein anderes Gewicht erhalten. Dazu gehören beispielsweise die humanitären Unfallkosten für immaterielle Schäden und die Kosten für entgangene außermarktliche Wertschöpfungen (z.B. Hausarbeit, Schattenwirtschaft). Diese Veränderungen sind in der Unfallkostenrechnung zu berücksichtigen. Zur Ermittlung der Eingangsdaten wurden umfangreiche, empirische Erhebungen durchgeführt, u.a. stichprobenartige Auswertungen einzelner Schadensfälle und Sonderauswertungen bei mehreren Verbänden und Versicherungsunternehmen. Daraus wird ein Unfallkostenprognosemodell entworfen und eine Unfallkostenprognose für das Jahr 2000 erstellt. goj/difu
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XVII, 287 S.