Vom demokratischen Zentralismus zur Selbstverwaltung. Verwaltungen und Vertretungen kleiner kreisangehöriger Gemeinden Ostdeutschlands im Transformationsprozeß (Raum Halle: Saalkreis).

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Hamburg

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ZLB: 99/764

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Abstract

Die Arbeit analysiert die Transformation ostdeutscher Gemeinden im Zeitraum 1990 bis 1996 hinsichtlich des Einflusses lokaler Faktoren auf den Umbau der institutionellen Strukturen sowie auf ihre Funktionsfähigkeit. Es zeigt sich eine schwierige Ausgangslage, da die Gemeinden sich weniger als große Städte auf personelle Verwaltungshilfen stützen konnten. Die Gebietsreform hat sich v.a. aus juristischer Sicht positiv auf die Leistungsfähigkeit der Gemeinden ausgewirkt. Die Personalauswahl bei der Reform war allerdings häufig von der Besitzstandswahrung des alten Verwaltungspersonals geprägt. Für eine gemeindeübergreifende Kooperation bestehen in den Verwaltungen nur geringe Anreize. Bei den Gemeindevertretungen waren im betrachteten Zeitraum ein abnehmendes Interesse an der Mitarbeit und eine wachsende zeitliche Überlastung der ehrenamtlichen Vertreter zu beobachten. Hinsichtlich der Einbeziehung der Bürger in kommunale Entscheidungsprozesse zeigt sich in zwei untersuchten Gemeinden, daß eine gute Einbindung nicht nur mit einer partizipationsfördernden Einstellung in der Verwaltung sondern auch mit der Funktionsfähigkeit von Verwaltung und Gemeindevertretung einher geht. eh/difu

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IV, 269 S.

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Politica; 27