"Aber ein Europa ohne Großbritannien kann ich mir nicht vorstellen!" Die Englandpolitik der Ära Adenauer 1949-1963.
Brockmeyer
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Brockmeyer
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DE
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Bochum
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ZLB: 99/760
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DI
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Abstract
Die Englandpolitik der Ära Adenauer in den Jahren 1949-1963 und auch in der Gegenwart vermittelt kein einheitliches Bild. Man kann die deutsch-britischen Beziehungen als "underestimated relationship" oder als "quiet alliance" bezeichnen - trotz oftmals fruchtbarer Zusammenarbeit gab es immer wieder Konflikte, die aus gegenseitigem Mißtrauen und dem Unverständnis für die Konstanten der Politik des jeweils anderen resultieren. Auf britischer Seite waren und sind es - insbesondere seit der Wiedervereinigung Deutschlands - immer wieder Bedenken gegenüber einer in Europa wirtschaftlich und machtpolitisch an Einfluß gewinnenden Bundesrepublik. Der "Musterschüler Europas" tat sich außerordentlich schwer, aus dem staatspolitischen Pragmatismus des Partners Großbritannien und dessen Wirkungen positive Impulse abzuleiten. Aber gerade jener Gegensatz, der sich aus einem scheinbar unspektakulären Miteinander zweier Staaten und den großen weltpolitischen Umbrüchen der Nachkriegszeit ergab, läßt die Englandpolitik der durch Adenauers Wirken so wesentlich geprägten Nachkriegsjahre an Bedeutung für die zeitgeschichtliche Forschung gewinnen. Auch Adenauer konnte sich ein Europa ohne Großbritannien nicht vorstellen. difu
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406 S., Anh.
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Dortmunder historische Studien; 20