Der Kölner Schulbau im 19. und 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Bauten der fünfziger Jahre.

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Bonn

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ZLB: 97/3545

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Im Kölner Stadtgebiet innerhalb seiner heutigen Grenzen wurden in 150 Jahren zwischen 1815 und 1964 etwa 400 Schulen neu erbaut. Diese Schulen sind Gegenstand dieser Arbeit. Es handelt sich in erster Linie um allgemeinbildende Schulen. Die Volksschule war bis zur Mitte der Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts die bestimmende Schulform in Deutschland, von daher nehmen die in Köln errichteten Volksschulen den größten Teil der Bauaufgabe in Anspruch. Mit der gesellschaftlichen Entwicklung im 19. Jahrhundert differenzierte sich nach und nach auch das höhere Schulwesen. Entsprechend der Zunahme von Industrialisierung, Handel und Gewerbe seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert wurden gegen Ende des Jahrhunderts Mittelschulen eingerichtet, die heute als Realschulen weiterleben. Das Gymnasium, dessen Besuch in den vorigen Jahrhunderten Privileg für Anwärter auf höhere geistliche, staatliche und wissenschaftliche Ämter war, wurde im Verlauf des 19. Jahrhunderts popularisiert und im Jahr 1900 mit den neu entstandenen Realgymnasien und Oberrealschulen gleichgesetzt. Somit steigt auch die Zahl der Gymnasialbauten im Verlauf der 2. Jahrhunderthälfte stark an und wird, besonders in Abgrenzung zu den Bauten für Volksschulen, Gegenstand dieser Arbeit. sg/difu

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223 S., Anh.

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