Veränderung der Steuer- und Abgabenbelastung auf Unternehmensebene durch eine ökologische Steuerreform. Eine empirische Studie für Umweltsteuervorschläge der Kommission der EG der SPD und des B.U.N.D.

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Baden-Baden

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ZLB: 98/1623

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Abstract

In der Untersuchung, in der die Interdependenzen der bestehenden Steuer und Abgabenarten und der einzuführenden Umweltsteuer berücksichtigt wurden, werden insgesamt zehn Unternehmen aus verschiedenen Branchen betrachtet. Die meisten der Unternehmen würden tendenziell von einer ökologischen Steuerreform profitieren. Dies gilt insbesondere für ein Dienstleistungsunternehmen. Aber auch die meisten der anderen Unternehmen z.B. der Bau-, Maschinenbau- oder Automobilbranche zählen bei der Einführung einer der drei untersuchten Umweltsteuervorschläge zu den Gewinnern, wenn man die mit diesen Vorschlägen verbundenen Kompensationen bei den übrigen Steuern bzw. Sozialabgaben in die Betrachtung einbezieht. Allerdings fällt die Verringerung der Abgabenbelastung teilweise äußerst gering aus. In Einzelfällen sind auch geringfügige Mehrbelastungen auszumachen. Die untersuchten Unternehmen der Baustoff- und Nahrungsmittelbranchen sind aufgrund ihrer hohen Energieintensität eindeutige Verlierer der Steuerreform. Die Kompensationsmaßnahmen reichen hier nicht aus, um die Belastungswirkungen auszugleichen. eh/difu

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207 S.

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Schriftenreihe des ZEW; 22