Instrumente der Umweltplanung in Gemeinden des baden-württembergischen Bodenseeraums. Ergebnisse einer Befragung.

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Tübingen

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ZLB: 97/2185-4

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Abstract

Der Anteil von Gemeinden, die eine breitere Palette von Umweltinstrumenten anwenden, beschränkt sich weitgehend auf den Uferbereich des Untersuchungsgebietes. Die bei der "§8a-Abarbeitung" festgestellten Defizite unterscheiden sich von denen anderer Gemeinden. Landschaftspläne oder Biotopvernetzungskonzepte sind bei 46% der Gemeinden vorhanden. Die Anwendung einer kommunalen UVP beschränkt sich auf die größeren Städte. Auch bei sonstigen Umweltprojekten fällt ein deutlicher Gradient vom Uferbereich in Richtung Hinterland auf. Notwendig zum effizienteren Einsatz von Umweltinstrumenten wären eine bessere fachliche Koordination und mehr Umsetzungsorientierung in örtlichen Planungen und Gutachten. Die Aufstellung eines Landschaftsplanes sollte als Verpflichtung bestehen und die kommunalen Umweltplanungen verstärkt durch das Land unterstützt werden, insbesondere im Bereich neuartiger Planungen. Auch die interkommunale Zusammenarbeit ist intensiver zu gestalten. eh/difu

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