Hürden im Erwerbsleben. Aspekte beruflicher Segregation nach Geschlecht.

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Nürnberg

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ZLB: 96/3258

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Abstract

Die Konzentration junger Frauen auf das untere Ende der beruflichen Hierarchieebene läßt sich eher mit einer Verengung ihrer beruflichen Orientierung als mit "falscher" Motivation erklären. Gestützt und verstärkt wird dies Berufswahlverhalten durch das Einstellungsverhalten der Betriebe. Insbesondere bei Männerberufen ist eine Präferenz für die Beschäftigung von Männern wesentlich ausgeprägter als in Frauenberufen die Präferenz für Frauen. Zusätzlich sind Arbeitsplätze in Frauenberufen durch eine höhere Austauschbarkeit der Qualifikationsanforderungen gekennzeichnet. Das langfristig stärkere Eindringen junger Frauen in Männerberufe vermindert die geschlechterspezifischen Einkommensdiskrepanzen, die in Ausbildung wie in Beruf auftreten, verstärkt jedoch auch die weitere Abwertung von Frauenberufen. In den neuen Bundesländern stehen hinter der überdurchschnittlich häufigen Entscheidung junger Frauen zu einer höheren Bildung u.a. ihre schlechten Chancen auf den Ausbildungsstellenmarkt. Dennoch setzen sich die Integrationsprobleme am Ende der Ausbildung fort. eh/difu

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124 S.

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Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; 198