Das intermediäre System der Politik als Orientierungssystem der Bürger.
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DE
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Berlin
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ZLB: 97/1500-4
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Abstract
Als die zentralen intermediären Akteure in den modernen liberalen Demokratien können die politischen Parteien, die Verbände, aber auch die sozialen Bewegungen und Massenmedien angesehen werden. Sie haben in unterschiedlicher Weise die Funktion, die Interessen der Bürger in das politische Entscheidungssystem zu vermitteln und konstituieren das intermediäre System der Politik. Eine der Funktionsbedingungen dieses Systems besteht darin, daß seine Struktur (die durch funktionale Differenzierung und politische Konfliktlinien bestimmt wird) von den Bürgern auch entsprechend wahrgenommen wird. Diese Funktionsbedingung wird für die Bundesrepublik Deutschland auf der Grundlage einer repräsentativen Umfrage untersucht, die im Jahr 1993 in den alten und neuen Ländern durchgeführt wurde. Die empirische Analyse zeigt, daß die Bürger tatsächlich zwischen den vier Klassen der intermediären Akteure systematisch unterscheiden und daß die inhaltliche Zuordnung bestimmter Ziele zu bestimmten Akteuren im wesentlichen einem Muster folgen, das aus der Forschung über politische Konfliktlinien ableitbar ist. Die spezifische Funktionsbedingung einer adäquaten Strukturwahrnehmung des intermediären Systems der Politik ist demnach sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland erfüllt. difu
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31 S.
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Arbeitspapiere; FS III 96-302