Wirtschaftsstandort Deutschland.

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Speyer

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ZLB: 97/2355

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KO

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Abstract

In seinem Vortrag zum "Wirtschaftsstandort Deutschland" geht der Vorstandsvorsitzende der BASF auf Aspekte des vielfältigen Themenkreises ein, die insbesondere die chemische Industrie betreffen. Das sind im internationalen Vergleich die hohen Beschäftigungskosten, die Kosten für Gas als einem wichtigen Grundstoff der Chemieindustrie, Entstehung neuer Wettbewerber und Märkte im Weltwirtschaftsgefüge, die Bevölkerungsexplosion und der Wertewandel in den alten Industrieländern. Als Nachteile des deutschen Standorts werden die hohen Arbeits- und Sozialkosten, die hohen, Energie- und Wasserkosten, die Forschung und Investitionen behindernde hohe Regulierungsdichte, der Umweltschutz und die Steuerstruktur genannt. Beklagt wird zu viel Staat, zu viel Verwaltung, zu hohe Kosten und zu wenig Effizienz. Als Gegenstrategie seines Unternehmens wird am Beispiel des Unternehmensbereichs Textilchemie die Produktionsauslagerung nach Asien angeführt. Zum Abschluß wird ein politisch und wirtschaftlich starkes und geeintes Europa befürwortet, das in der Lage ist, handels- und wirtschaftspolitische Kompetenz zu organisieren, Ressourcen und Kontrollen zu koordinieren. goj/difu

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24 S.

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Speyerer Vorträge; 37