Die Bedeutung von Betriebsverlagerungen für den Industriestandort Hessen. Ein Aspekt der Globalisierung von Produktionsstandorten.
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: 2000/220-4
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Abstract
Um die Auswirkungen des sektoralen und regionalen Strukturwandels, der mit dem Begriff Globalisierung in Zusammenhang gebracht wird, festzustellen, wurde die Entwicklung von 2500 Industriebetrieben zwischen 1991 und 1997 analysiert. Der im Vergleich zum Bundesgebiet stärkere Beschäftigtenrückgang in Hessen lässt sich demzufolge aus Schwerpunktverlagerungen in den Dienstleistungssektor wie aus Betriebsverlagerungen erklären. Einen überdurchschnittlichen Personalabbau weisen vor allem Betriebe auf, die zu international tätigen Unternehmen gehören. Außerdem zeigt sich, dass der Großteil der durch Abwanderung verloren gegangenen Betriebe in westdeutsche Bundesländer, ein weiterer größerer Teil nach Ostdeutschland und Osteuropa und nur wenige in außereuropäische Länder verlagert wurden. Über die Hälfte der Verlagerungsverluste entfielen auf als innovativ geltende Branchen. Bei der Verlagerung von Arbeitsplätzen ist also insgesamt eher von einer Europäisierung als einer Globalisierung zu sprechen. Ursachen sind die hohen (Flächen-)Kosten, die in Verbindung mit kleineren Produktionseinheiten zu einem zehnmal höheren Arbeitsplatzverlust als -gewinn führen. eh/difu
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II, 57 S.
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HLT-Report; 578