Entwicklung der Umweltpolitik in Kolumbien dargestellt am Beispiel der UVP.

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Berlin

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ZLB: 97/2562

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1974 wurde in Kolumbien das Umweltrahmengesetz "Codigo de los Recursos Naturales Renovables y de la Proteccion del Medioambiente" verabschiedet, das in seinen Artikeln 27 und 28 die UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) als eines seiner Instrumente vorschreibt. Damit war Kolumbien eines der ersten Länder, das die UVP überhaupt als umweltpolitisches Instrument verankerte. 1993 wurde durch das Inkrafttreten des Gesetzes Nr. 99 über die Einrichtung eines Umweltministeriums die gesamten Vorschriften zur UVP aufgehoben. Durch das Dekret 1753 im August 1994 wurden die neuen Bestimmungen zur UVP konkretisiert, so daß diese in der Form bis heute auf allen territorialen Ebenen gelten. Der Autor untersucht die erfahrungsmäßigen Aspekte der Entwicklung der UVP. Neben dieser historischen Analyse wird das UVP-Verfahren nach der neuen Regelung unter Berücksichtigung einiger seiner Teilschritte einer eingehenderen Betrachtung unterzogen. mabo/difu

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XI, 304 S.

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