Nachhaltige Entwicklung an Tourismusstandorten. Evaluierung von Ansätzen, Aufgaben und Zielen in Fremdenverkehrsgebieten Südostbayerns.

Selbstverl.
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Selbstverl.

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Trier

item.page.language

item.page.issn

0171-3612

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2000/2779

item.page.type

item.page.type-orlis

FO

Abstract

Um zu untersuchen, wie Nachhaltigkeit als Prinzip des Tourismus verstanden und umgesetzt wird, wurden Verantwortliche an öffentlichen Institutionen auf Gemeinde- und Kreisebene (Bürgermeister, Landräte, Leiter der Wirtschaftsförderung und der Bauämter etc.) im oberbayrischen Seengebiet an den Standorten Garmisch-Partenkirchen und Miesbach befragt und die Ergebnisse in Vergleich gesetzt mit den am Standort Oberammergau durchgeführten Befragungen. Die Ergebnisse zeigen, dass seit Jahren differenzierte Ziele zur wirtschaftlichen Sicherung der Tourismusfunktion verfolgt werden, dem Nachhaltigkeitsprinzip jedoch nur teilweise Beachtung geschenkt wird. Mit der Arbeit erfolgt ein erster Schritt zur Konkretisierung der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Kriterien des komplexen Nachhaltigkeitsbegriffs. Wirtschaftliche Entwicklung und vorausschauender Umweltschutz sind keine Gegensätze in der Kommunalentwicklung. Anstelle die Ressource Boden an unterschiedliche Nutzergruppen zu verteilen, hat Raumplanung verstärkt Evaluierungs- und Koordinationsaufgaben zu übernehmen, die sich an den Kriterien des Nachhaltigkeitsprinzips orientieren. Dabei sind die grundsätzlichen Probleme der Steuerbarkeit von Entwicklungstendenzen zu berücksichtigen. Es bleibt eine Relativität in Bezug auf die zeitliche Terminierung einer nachhaltigen Entwicklung, z.B. durch ökologische Störungen im Naturhaushalt, Einflüsse der Wirtschaft oder Veränderungen des Wertesystems der Gesellschaft. Noch fehlt es an der Bereitschaft zur Umsetzung, wenn auch ein zunehmendes Problembewusstsein wahrgenommen werden kann. Eine dauerhaft-umweltgerechte Entwicklung ist nur durch eine starke Partizipation der Bevölkerung möglich. goj/difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

IX, 117 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Materialien zur Fremdenverkehrsgeographie; 46