Ein Bild von einer Stadt. Eine Industriestadt auf der Suche nach ihrer Mitte. Das Beispiel Marl.

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Berlin

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ZLB: 95/3181-4
IfL: Z 497 - 8

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Abstract

In dem Beitrag geht es um Stadtplanung und um gesellschaftliche Ordnungsversuche, die sich zu Leitbildern verdichtet haben und die zu stadträumlicher Realität werden sollten. Dabei wird die Geschichte städtebaulicher Ideen mit der Geschichte der Stadt Marl verknüpft, einer im nördlichen Ruhrgebiet gelegenen Stadt, die durch die Kombination von Kohle und Chemie ein ähnlich sprunghaftes Wachstum erwarten ließ wie für die Städte des alten Reviers, und die in den 50er und 60er Jahren als großer Versuch galt, in exemplarischer Weise Natur und Industrie, Arbeit und Kultur miteinander zu versöhnen. Nach einem Überblick über den Wandel der städtebaulichen Leitbilder wird der in den 50er Jahren vom Hannoveraner Stadtplaner Günther Marschall aufgestellte, noch heute die Struktur der Stadt prägende "Leitplan" detailliert dargestellt, dessen Grundideen eine Verbindung von "Bandstadt" und "Gartenstadt", eine strikte Funktionstrennung und das Leitmotiv der "Industriestadt im Grünen" mit einer "Grünen City" als ideellem Mittelpunkt vorsahen. irs/difu

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S. 83-95

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Regio; 8