Analyse der Verkehrsdynamik von Festzugsverkehr.

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Duisburg

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DI
EDOC

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Im Rahmen der Arbeit werden satellitenbasierte Bewegungsdaten verschiedener Festzüge untersucht und in den Kontext bestehender Analysen gesetzt. Die empirischen Untersuchungen umfassen zum einen Karnevalszüge, zum anderen Festzüge, die zur Eröffnung je eines Volksfestes stattfinden. Ferner wird ein Modell zur Abschätzung von Längen charakteristischer Teilnehmer und Untergruppen vorgestellt. Auf dessen Basis werden die Längen und Zusammensetzungen der jeweiligen Festzüge extrapoliert. Es zeigt sich eine von den Teilnehmerklassen und der strukturellen Zusammensetzung im Wesentlichen unabhängige Zugdynamik. Basierend auf der Geschwindigkeit, die durch die Zugspitze vorgegeben wird, werden innerhalb räumlich und zeitlich eingegrenzter Bereiche drei kinematische Phasen (stockend; gemächlich; zügig) als temporäre oder anhaltende Zustände von Festzugverkehr definiert. Die stets bestehende Anweisung des Aufschließens von Lücken bestimmt im Zusammenspiel mit der Zugspitzengeschwindigkeit, der Besucher-Teilnehmer-Interaktion und der Position interaktiver Streckenmerkmale die hochkomplexe Dynamik von Festzugverkehr. Als charakteristische Verkehrsgrößen deuten die Ausbreitungsgeschwindigkeiten der Phasenänderungen einen besonderen Einfluss der Antizipationsleistung von Zugteilnehmern an. Die in der Arbeit erstmalig beschriebene systematische Untersuchung erweitert das grundlegende Verständnis von Festzugverkehr. Einerseits kann auf dieser Basis ein neues Verkehrsmodell abgeleitet, andererseits das bereits bestehende Zuggruppen-Modell verifiziert und im Rahmen einer Validierung angepasst werden. Damit wird unter anderem die Prädiktion der Dynamik eines Festzuges für konkrete Neben- und Randbedingungen ermöglicht.

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XVI, 204

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