Verwahrloste Immobilien als Chance. Rechtliche Rahmenbedingungen unter besonderer Berücksichtigung der Ziele der Innenentwicklung.

Mohr Siebeck
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Tübingen

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ZLB: R 691/92

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DI
RE

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Abstract

Deutschlands Metropolen wachsen kontinuierlich, während die Einwohnerzahlen in strukturschwachen Regionen sinken. Trotz dieser gegenläufigen Tendenzen ist der Flächenneuverbrauch in beiden Betrachtungsräumen hoch, da selbst schrumpfende Gemeinden Neubaugebiete in naturnahen Ortsrandlagen ausweisen, während Ortskerne verwaisen. Um die endliche Ressource Boden zu schützen, sollte baulicher Fortschritt daher künftig seltener auf der "Grünen Wiese" erfolgen. Stattdessen gilt es, den Fokus auf innerörtliche Brachflächen zu richten. Verwahrloste Immobilien geraten hierbei in den Blick, denn durch ihre Revitalisierung wird die weitere Flächenversiegelung reduziert und zugleich städtebaulichen Missständen begegnet. Der Autor setzt an diesem Befund an und beantwortet aus juristischer Sicht die Frage, wie das Innenentwicklungspotenzial verwahrloster Immobilien rechtlich bewertet werden kann.

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XXV, 377

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Schriften zum Infrastrukturrecht; 23