Die räumliche Dimension residenzieller Multilokalität. Eine Untersuchung beruflich induzierter städtischer Nebenwohnsitze und ihrer städtebaulichen Relevanz.

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Karlsruhe

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Multilokalität beschreibt eine soziale Praxis, bei welcher der Alltag aus beruflichen Gründen über mehrere Orte hinweg organisiert wird. Der sozialen Praxis immanent sind dabei verschiedene Arten beruflich bedingter Nebenwohnsitze in Form unterschiedlicher Behausungen, welche auch atypische Wohnformen annehmen können. Die Arbeit hat zum einen das Ziel, die phänomenologische Bandbreite und damit eine Realitätserschließung des räumlichen Spektrums beruflich induzierter städtischer Nebenwohnsitze darzulegen (Forschungsziel A). Des Weiteren wird die räumliche Relevanz der Thematik für die städtebauliche Planung untersucht und Planungsparameter identifiziert (Forschungsziel B). Die Parameter dienen unter Einbezug des lokalen Kontextes als Grundlage für Strategien und Handlungsempfehlungen im lokalen Umgang mit der Thematik. Neben der räumlichen Analyse und grafischen Dokumentation der Fallstudien auf verschiedenen Maßstabsebenen, ergänzt die qualitative Inhaltsanalyse, des im Rahmen von Interviews gewonnenen Textmaterials, die Auswertung. Zusätzliche Expertengespräche dienen dabei einer Kontextualisierung der Thematik.

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