Westfälische Kleinstädte um 1900. Typologische Vielfalt, Daseinsvorsorge und urbanes Selbstverständnis. Beiträge der Tagung am 4. und 5. Oktober 2019 in Büren.
Aschendorff
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Münster
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ZLB: Kws 100,3/165
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Abstract
Ein dichtes Netz an Kleinstädten war charakteristisch für Westfalen um 1900 – diese Eigenart an ausgewählten Beispielen vorzustellen und zu differenzieren, war Aufgabe der Tagung in Büren am 4. und 5. Oktober 2019. Sie knüpft dabei an die aktuelle Kleinstadtforschung, aber auch an den „Historischen Atlas Westfälischer Städte“ an. Vollzog sich in den Kleinstädten der soziale, topographische und urbane Wandel ähnlich wie in den Großstädten, nur eben „bescheidener“ und später? Oder gab es spezifisch kleinstädtische Lösungen und urbane Kulturen? Nach einführenden Beiträgen werden in der ersten Sektion Beispiele gezeigt, für die das späte Kaiserreich eine Zeit des Wachstums, der Funktionsgewinne und der Zunahme von Urbanität war. Allerdings gab es auch Städte, die nur wenig oder gar nicht wuchsen – diesen wird in der zweiten Sektion nachgegangen. In der abschließenden, dritten Sektion werden die Versuche westfälischer Titularstädte thematisiert, sich von der preußischen Landgemeindeordnung von 1856 zu lösen und volle Stadtrechte zu erlangen.
Die Beiträge des Bandes:
– Werner FREITAG: Kleinstädte in Westfalen um 1900. Tendenzen der Forschung und landesgeschichtliche Perspektiven (S. 7–14);
– Thomas TIPPACH: Der Historische Atlas westfälischer Städte und sein Beitrag zur Kleinstadtforschung (S. 15–32);
– Hartmut KLEIN: Dorsten – von der kurkölnischen Kleinstadt zum montanindustriell geprägten Raum (S. 35–60);
– Volker TSCHUSCHKE: Vreden – eine Textilkleinstadt im Westmünsterland? (S. 61–105);
– Dieter ZOREMBA: Ein kurzer, aber nicht schmerzloser Übergang vom „Dorf“ zur „Stadt“.Die Entwicklung der lippischen Kleinstadt Blomberg um 1900 (S. 107–134);
– Michael PAVLICIC: Schloß Neuhaus – Aufschwung als preußische Garnisionsstadt (S. 135–153);
– Stefan WIESEKOPSIEKER: Salzuflen um 1900 – eine Kleinstadt im Spannungsfeld zwischen Kurbad und Industriebetrieb (S. 155–187);
– Norbert SAHRHAGE: Vom braunen Gold geprägt: Boomtown Bünde (S. 189–211);
– Constanze SIEGER: „Billerbeck ist kein London“. Eine Kleinstadt als Erholungsort, Wallfahrtsziel und Zentrum der industriellen Landwirtschaft (S. 215–250);
– Dina van FAASSEN: Driburg – Aspekte des kleinstädtischen Wandels (S. 251–297);
– Alexandra Bloch PFISTER: Westfalenjacken und Strümpfe. Die Textilstadt Schmallenberg zwischen innovativer und nachholender Entwicklung (S. 299–342);
– Peter ILISCH: „Stimmung: ruhig und teilnahmelos“ – Horstmar um 1900 (S. 343–352);
– Rolf WESTHEIDER: Im Schatten der Ravensburg. Borgholzhausen um 1900 zwischen Tradition und Fortschritt (S. 353–372);
– Anna LINDENBLATT und Leonhard PLITT: „Das größte Dorf im Münsterland“ bleibt Greven.Die gescheiterte Stadtwerdung von 1896 (S. 375–397);
– Wilhelm GRABE: „Dem fortschreitenden Zeitgeist wird mehr und mehr Rechnung getragen“. Zur Einführung der Städteordnung in Büren 1895 (S. 399–429);
– Lena KRULL: Schlusskommentar. Vergleichende Perspektiven auf kleinstädtische Urbanität (S. 431–435).
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Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen; Neue Folge 60