Politische Ökonomie des Wohnungsbaus und der Stadtentwicklung.

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Bielefeld

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ZLB: Kws 505/235

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Abstract

Der Beitrag bietet erstens einen Rückblick auf die polit-ökonomische Wohnungsforschung in Deutschland in ihrer Blütezeit der 1970er Jahre, wodurch erstaunliche Parallelen, aber auch Differenzen zu heutigen Debatten sichtbar werden. Zweitens argumentiert der Autor wissenschaftssoziologisch, wie ein "dogmatischer Ableitungsmarxismus" sowie eine "antireformistische Attitüde" die institutionelle Etablierung einer Wohnungsforschung in Deutschland – im Unterschied zu Ländern wie den USA, England oder Frankreich – unattraktiv gemacht und letztlich verhindert hat. Die Folgen dieser ausgebliebenen institutionellen Verankerung sind, wie bereits oben angesprochen, bis heute spürbar, da eine langfristige Entwicklung von Debattensträngen ausgeblieben ist. Drittens skizziert der Beitrag mögliche Perspektiven für eine Renaissance polit-ökonomischer Wohnungsforschung unter Rückgriff auf damals innovative regulationstheoretische Ansätze, wie sie Ende der 1980er Jahre in die Stadtforschung eingeführt wurden und dort bis heute diskutiert und angewandt werden.

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85-101

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Interdisziplinäre Wohnungsforschung; 2