Quantifizierung regionaler sozioökonomischer Disparitäten in ländlichen Regionen. Am Beispiel der Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau, Österreich.
Leibniz-Institut für Länderkunde
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Leibniz-Institut für Länderkunde
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DE
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Leipzig
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0943-7142
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1158411-7
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ZLB: Kws 165 ZB 2033
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EDOC
relationships.isAuthorOf
Abstract
In diesem Beitrag wird die methodische Umsetzung des relationalen
räumlichen Multiplen Benachteiligungsindex (rMBI) am Beispiel der österreichischen Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau (Niederösterreich) vorgestellt. Ziel ist es, sozioökonomische und räumliche Potenziale sowie Herausforderungen ländlicher Regionen vergleichend messbar zu machen. Es wird dargestellt, wie dem Basisindex (Multipler Benachteiligungsindex MBI) eine räumliche Dimension der Erreichbarkeit zum rMBI hinzugefügt wird. Zentrale Elemente für die Konstruktion des rMBI sind einerseits Relationalität zwischen Regionen und andererseits Erreichbarkeit der Einrichtungen der Daseinsvorsorge speziell für ländliche Gebiete. Die öffentlichen Benachteiligungs- und Lebensqualitätsdebatten werden häufig im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land und auf Basis subjektiver Empfindungen geführt. Benachteiligungen quantifizierbar zu machen, ist eine sensible Thematik, da Benachteiligung nur bedingt eindeutig quantitativ abgegrenzt und somit nur schwer auf ein einziges voll umfassendes Maß reduziert werden kann. Der Beitrag versucht der öffentlichen Debatte um Gewährleistung einer flächendeckenden und gleichwertigen Daseinsvorsorge eine quantitative Dimension hinzuzufügen. Stellvertretend für die unterschiedlichen Bereichsdimensionen des rMBI werden die Ergebnisse der Dimension „Gesundheit“ im Beitrag diskutiert. Die Ergebnisse des rMBI zeigen regionale Disparitäten multidimensional auf und sollen die Basis für regionale AkteurInnen darstellen, um daraus regionsspezifische Handlungsoptionen und Zielsetzungen, aber auch konkrete Projekte entwickeln zu können.
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Europa regional : Zeitschrift des Leibniz-Instituts für Länderkunde
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3
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