E-Scooter – Freizeitspaß oder alternatives Mobilitätsangebot?

Kirschbaum
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Kirschbaum

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DE

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Bonn

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0039-2219

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241177-5

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DNB

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Abstract

Seit die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung das Fahren mit E-Scootern im öffentlichen Verkehrsraum im Juni 2019 auch in Deutschland erlaubt hat, gehören diese in vielen Großstädten zum Stadtbild. Durch das Hinzu­fügen eines Elektromotors erlebt der klassische Tretroller seitdem einen globalen Wiederaufschwung als neues Angebot der Shared Mobility. Empirische Studien darüber, von wem und wie oft E-Scooter bisher genutzt werden und welche Intention hinter der Nutzung steckt, sind in Deutschland gegenwärtig kaum vorhanden. Im Rahmen einer Studie wurden mithilfe von fünf Experteninterviews und einer Online-Befragung (n = 512) Kennzahlen, Intentionen sowie Determinanten und Hindernisse der bisherigen E-Scooter-Nutzung untersucht. Als neuer, innovativer Teilbereich der Shared Mobility sollen E-Scooter einen positiven Beitrag zur Erreichung politischer Handlungsziele wie den Umstieg vom motorisierten Individualverkehr (MIV) auf kurzen Wegen hin zu umweltfreundlichen Alternativen oder die Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) be­günstigen. Entgegen dieser Vorstellung substituierten über zwei Drittel der Befragungsteilnehmenden bei ihrer letzten Fahrt Verkehrsmittel des Umweltverbunds; motorisierte Individualverkehrsmittel wurden hingegen nur von 1 Prozent der Nutzenden ersetzt. Des Weiteren wurden die meisten Wege mit E-Scootern zu Freizeit- und Spaßzwecken getätigt. Ein Vergleich der Nutzungsintentionen zwischen der ersten und letzten Fahrt deutet jedoch darauf hin, dass sich die Absichten mit steigender E-Scooter-Nutzungshäufigkeit von Freizeit- und Spaßzwecken hin zu rationaleren Beweggründen verschoben haben.

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Straßenverkehrstechnik : Organ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure und der Österreichischen Forschungsgesellschaft Straße und Verkehr ; Zeitschrift für Verkehrsplanung, Verkehrsmanagement, Verkehrssicherheit, Verkehrstechnik

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33-38

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