Innovative Mauerwerksbefestigung und energetische Fassadensanierung.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 440/294:2021

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Abstract

Die Backsteinfassaden der Reichardtblöcke in Hamburg aus den 1929-1932er Jahren sollten aufgrund eines extrem hohen Energieverbrauchs und Feuchtigkeitsproblemen routinemäßig instandgesetzt werden. Eine Bestandsaufnahme offenbarte jedoch gravierende bauliche Mängel bei den zweischalig konstruierten Außenwänden auf der Westseite der Gebäude. Vorsatzschale und Tragmauerwerk waren nicht mehr verankert, der Mörtel der Vorsatzschale praktisch nicht mehr vorhanden. Folglich war die Standsicherheit der drei- bis viergeschossigen Fassaden nicht mehr gewährleistet. Denkmalschutzaffine Sanierungsmaßnahmen ließen sich bei diesem besonderen Fall nicht anwenden oder waren viel zu teuer. Die einzige umsetzbare Lösung und eine Innovation im Bereich der denkmalgeschützten Gebäude war eine Verfüllung der Hohlschicht mit einem neu entwickelten Polyurethanschaumsystem. Dieser bewirkte eine Verankerung der Vor- und Hintermauerschale aufgrund starker "Klebeeffekte" (0,2 NM/mm²), wodurch die Bausubstanz ohne optische Veränderungen erhalten blieb, und reduzierte wegen seiner geringen Wärmeleitfähigkeit von 0,027 W/(mk) den Energieverbrauch in den Wohngebäuden deutlich.

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119-127

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