Repräsentationen der japanischen Urbanität.

Franz Steiner Verl.
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Franz Steiner Verl.

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Stuttgart

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ZLB: Kws 100,2/160

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Abstract

Die Perspektive der kulturellen Differenzierung wird vom französischen Geografen Augustin Berque (*1942) vertreten, der sich mit der japanischen Urbanität auseinandersetzt, sowohl in materieller morphologischer als auch symbolischer Hinsicht. Er schlägt eine auf Phänomenologie basierende Kulturgeografie vor, die mit neuen Begriffen versucht, die symbolischen Dimensionen auf bio-physische Elemente zurückzubinden. Damit führt Berque die geografischen Milieuanalysen als Geografizität weiter in Richtung der menschlichen Milieus, 'wodurch die Erde menschlich und die Menschheit erdhaft ist'. Für Berque ist zentral, dass sowohl die biophysische Basis als auch die symbolische Dimension gleichermaßen in den Blick kommt, und nicht, wie in Ansätzen der Repräsentation nur die symbolische Dimension. Urbanität ist folglich ein ökologisch-technisch-symbolisches Problem, was er anhand der Frage der Nachhaltigkeit des Städtischen diskutiert.

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155-163

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Basistexte Geographie; 2