Urbanität als Lebensweise.

Franz Steiner Verl.
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Franz Steiner Verl.

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Stuttgart

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ZLB: Kws 100,2/160

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Abstract

Der Beitrag des deutsch-amerikanischen Soziologen Louis Wirth (1897-1952) ist eine wichtige Referenz des Urbanitätsbegriffs in der Geografie. Louis Wirth denkt Urbanität ausgehend von einer großen, dicht zusammenlebenden Bevölkerung, die primär eine stärkere individuelle Variation und damit Heterogenität bedeutet. Dies geht einher mit Dichte, sowohl an Individuen als auch an Kontakten. Die Individuen sind demnach gezwungen, Teile ihrer eigenen Individualität Gruppeninteressen unterzuordnen, die wiederum wesentlich sind, damit sich individuelle Interessen in der Großstadt überhaupt Gehör verschaffen können. Louis Wirth sieht damit Urbanität als diejenige Lebensweise an, die sich in diese skizzierten Bedingungen von Größe, Dichte und Heterogenität anzupassen weiß. Der Aufsatz zur Urbanität von Louis Wirth ist heute erste Referenz neben dem Vortrag von Georg Simmel, wenn in der geografischen Stadtforschung mit dem Urbanitätsbegriff gearbeitet wird. Er liegt in einer Neuübersetzung vor.

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45-63

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Basistexte Geographie; 2