Wärmemonitor 2019: Klimaziele bei Wohngebäuden trotz sinkender CO2-Emissionen derzeit außer Reichweite.
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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DE
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Berlin
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0012-1304
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202876-1
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ZLB: Wi 136 ZB 7229
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Abstract
Die Emissionsminderung im Gebäudesektor ist ein zentraler Baustein der deutschen Energie- und Klimapolitik. Jährlich wertet das DIW Berlin die Entwicklung des Heizenergiebedarfs in deutschen Wohngebäuden anhand eines umfangreichen Datenbestands aus. In diesem Jahr werden zudem die daraus entstehenden CO₂-Emissionen berechnet und mit der Zielsetzung für das Jahr 2030 im Bundes-Klimaschutzgesetz verglichen. Der temperaturbereinigte Heizenergiebedarf im Jahr 2019 ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Auch die CO₂-Emissionen der untersuchten Zwei- und Mehrparteienhäuser gingen zurück – seit 2010 um rund 21 Prozent. Allerdings ist der Rückgang vor allem den wärmeren Wintern zu verdanken; temperaturbereinigt nahmen die CO₂-Emissionen in der letzten Dekade nur um rund drei Prozent ab. In den kommenden zehn Jahren müssen private Haushalte ihre Emissionen deutlich stärker reduzieren, um das Klimaziel für 2030 zu erreichen. Stärkere Anreize für energieeffiziente Gebäudesanierungen könnten die höhere Förderrate für energetische Sanierung und die geplante CO₂-Bepreisung ab dem Jahr 2021 schaffen. Nur durch weitere umfangreiche Maßnahmen kann die Lücke zwischen prognostizierten und zulässigen Emissionsmengen geschlossen werden.
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DIW-Wochenbericht : Wirtschaft, Politik, Wissenschaft
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40
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769-779