Zur Konstitution multipler Borderlands im Zuge der Frankreichstrategie des Saarlandes.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 150/63

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Im Jahr 2014 stellte die saarländische Landesregierung die 'Frankreichstrategie' vor, die der Lage des Landes an der Grenze zu Frankreich Rechnung trägt und mit der in den nächsten Jahrzehnten ein mehrsprachiger Raum deutsch-französischer Prägung geschaffen werden soll. Auch wenn dem Saarland von außen durchaus weitreichende französische Sprachkompetenzen zugeschrieben werden, so sieht der Alltag doch anders aus, womit die gesetzten Ziele ambitioniert und komplex ausfallen. Allerdings wäre es ein Irrtum, mit der Frankreichstrategie eine umfängliche Sprachkompetenz zu verbinden. Vielmehr geht es darum, sich in der jeweiligen Sprache des anderen Landes 'alltagstauglich' verständigen zu können. Der Beitrag nähert sich der Thematik aus der Perspektive der Border Studies an und untersucht, wie in der Berichterstattung der regionalen Tageszeitung Saarbrücker Zeitung die verfolgten Ziele eingeordnet werden und wie sich die medialen Bewertungen mit dem aktuellen Fortschrittsbericht der saarländischen Landesregierung in Beziehung setzen lassen. Es zeigt sich, dass die Konstitution eines über das Saarland hinausgehenden Verflechtungsraumes, eines Borderlands, in der Berichterstattung gerade entlang wirtschaftlicher Aspekte erfolgt, mitunter aber auch in anderen gesellschaftspolitischen Bereichen, wobei differierende räumliche Zuschnitte und Steuerungsebenen adressiert werden. Aus konzeptioneller Perspektive deuten sich so multiple Borderlands unterschiedlicher Reichweite und mit Bezug auf unterschiedliche administrative Ebenen an.

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145-166

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Räume – Grenzen – Hybriditäten