Das Kommunale Denkmalkonzept Bayern. Städtebauliche Denkmalpflege als integrierte Praxis.

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ZLB: Kws 118/26:2020

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Insbesondere Klein- und Mittelstädte stehen vor der Herausforderung, Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsprozesse auf Grundlage ihrer kommunalen Selbstverantwortung und im Rahmen ihrer finanziellen wie personellen Ausstattung zu schultern. Gerade im Umgang mit historischen Bauten, Anlagen und Quartieren fehlt es jedoch oft an fundiertem Fachwissen, Planwerken und städtebaulich-denkmalfachlicher Unterstützung. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat mit dem "Kommunalen Denkmalkonzept" (KDK) ein informelles Instrument entwickelt, um die Erhaltung und Entwicklung des historischen Bestandes in städtebauliche Planungen zu integrieren oder auf Grundlage erhaltenswerter Bauten und Strukturen bewusst Stadtentwicklungsprozesse anzustoßen. Das Kommunale Denkmalkonzept ist eine denkmalpflegerische Entwicklungsplanung, die aus den drei Schritten Erfassung, Planung und Umsetzung besteht. Darüber hinaus legt das KDK einen besonderen Schwerpunkt auf die Kommunikation und Interaktion von Schlüsselakteuren sowie die Information und Beteiligung der Bürger in der Planerstellung. Im Beitrag werden das Konzept sowie vier KDK-Prozesse vorgestellt. Ebenso erfolgt eine Kontextualisierung durch die übergeordnete Verbindung von städtebaulicher Denkmalpflege und Stadterneuerungsprozessen.

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155-180

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Jahrbuch Stadterneuerung