E-Mobilität auf Kosten anderer? Zur Externalisierung sozial-ökologischer Kosten entlang globaler Wertschöpfungsketten.

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Bielefeld

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ZLB: Kws 360/296

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Der Ausbau der E-Mobilität in den Städten des Globalen Nordens schreitet voran und verspricht grüne Städte mit sauberem, klimaneutralem und leisem Verkehr. Doch ein enger Blick auf die Verbreitung von E-Autos in städtischen Ballungsräumen macht die globalen sozial-ökologischen Voraussetzungen des E-Autos und der grünen Stadt unsichtbar. Dieser Artikel weitet den Blick über die Stadtgrenzen hinaus und fokussiert die globalen Stoffströme, transnationalen Akteursnetzwerke und ungleichen Geographien der E-Mobilität und zeigt somit die globalen Zusammenhänge zwischen den Orten des Konsums, der Produktion und der Ressourcenextraktion auf. Anhand einer Fallstudie zum Ausbau der E-Mobilität in den USA werden die Wertschöpfungsketten und Akteursnetzwerke nachgezeichnet und die räumliche Verteilung von Kosten und Nutzen entlang der Wertschöpfungskette analysiert. Die Analyse zeigt, dass der Ausbau der E-Mobilität mit ungleicher Entwicklung einhergeht, durch die ein Großteil der ökonomischen und ökologischen Vorteile in städtischen Zentren und industriellen Produktionszonen verbleibt. Gleichzeitig werden die sozial-ökologischen Kosten der E-Mobilität in die Bergbaugebiete im Globalen Süden externalisiert.

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307-328

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Edition Politik; 95