Nur das Richtige im Falschen? Mobilität zwischen Innovation und automobiler Pfadabhängigkeit.

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Bielefeld

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ZLB: Kws 360/296

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Abstract

Der Beitrag geht dem Problem der Pfadabhängigkeiten nach. Er konstatiert, dass das bestehende Verkehrssystem durch eine doppelte Pfadabhängigkeit gekennzeichnet ist: diese ist auf das Automobil und den Verbrennungsmotor ausgerichtet. Er sieht die Gefahr, dass selbst wenn die Wende hin zu elektrischen Fahrzeugen gelingt, die automobile Vorherrschaft damit nicht herausgefordert, sondern nur die Antriebstechnologie ausgetauscht wird. So bestünden die Pfadabhängigkeiten des Personenkraftwagens (PKW) unabhängig von der Antriebstechnologie und damit verbundenen negativen Auswirkungen fort und können sogar noch weiter stabilisiert werden. Dies birgt die Gefahr, dass zukünftige Pfadwechsel zur Nachhaltigkeit erschwert oder sogar gänzlich blockiert werden.

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117-136

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Edition Politik; 95