Charakter im 18. Jahrhundert als Atmosphäre heute.
Universitätsverl. der TU Berlin
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Universitätsverl. der TU Berlin
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DE
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Berlin
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ZLB: Kws 215/159
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Abstract
Der Autor setzt sich in seinem Beitrag mit dem Begriff Atmosphäre auseinander. Dabei erinnert er an einen Vorgängerbegriff im 18. Jahrhundert: Charakter. Dieser stütze sich wiederum auf den Begriff Wirkung. Um die Verwandtschaft zwischen den Begriffen Atmosphäre, Charakter und Wirkung herauszustellen, vergleicht der Autor vier Schriften miteinander: Für das 18. Jahrhundert erinnert er an Christian Cay Lorenz Hirschfelds "Theorie der Gartenkunst" (1779 – 1785) und die anonym erschienenen Untersuchungen über den "Charakter der Gebäude 4" (1785). Für den zeitgenössischen Diskurs verweist er auf Gernot Böhmes "Atmosphäre. Essays zur neuen Ästhetik" (1995) und Peter Zumthors "Atmosphären. Architektonische Umgebungen. Die Dinge um mich herum" (2006). Im Vergleich dieser vier Texte arbeitet der Autor heraus, dass sowohl im 18. Jahrhundert als auch heute beispielsweise folgende Aspekte vertreten werden: Atmosphären können von jedem Menschen ähnlich wahrgenommen werden, und Atmosphären können plötzlich Gefühle auslösen. Damit benennt er zwei Aspekte, über die bis heute diskutiert wird: Sind Atmosphären inter-subjektiv? Wie kann der Moment beschrieben werden, in dem eine Person etwas plötzlich empfindet? Der Autor arbeitet an der Beantwortung solcher Fragen, indem er philosophische, literaturwissenschaftliche und architekturtheoretische Argumente verschränkt.
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67-90