Neue Wohnqualität braucht das Land.

Rehm
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Rehm

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Heidelberg

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ZLB: Kws 505/204

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Abstract

Anzeichen weisen darauf hin, dass der Traum vom freistehenden Einfamilienhaus erste Risse bekommen hat. Das liegt zum einen an der in manchen - vor allem stadtnahen - ländlichen Regionen zu beobachtenden Verteuerung des Baugrundes und den steigenden Baupreisen. Ausschlaggebend für eine Veränderung dürfte aber zum anderen der demografische und soziale Wandel sein, der inzwischen auch den ländlichen Raum erreicht hat. Während die Zahl der größeren Familienhaushalte mit einem, zwei oder mehreren Kindern kontinuierlich abgenommen hat, gibt es auch in Bayern immer mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte. Die klassische Kleinfamilie als Idealbild einer Haushaltsform ist zwar noch in vielen Köpfen, entspricht aber nicht mehr der Realität. Wie aber können neue Wohnformen zustande kommen, die unsere gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen berücksichtigen? Lohnt es sich für eine Kommune, neue Formen des Zusammenlebens zu unterstützen und wie können diese von der Kommune gefördert werden? Lässt sich hierfür der Bedarf ermitteln? Kann gemeinschaftliches Bauen und Wohnen einen positiven Beitrag bei der Ortsentwicklung in ländlichen Kommunen leisten?

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93-108

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