Krisengerechte Kinder statt kindergerechtem Krisenmanagement. Auswirkungen der Corona-Krise auf die Lebensbedingungen junger Menschen.

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Berlin

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ZLB: R Pfam 4751

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Abstract

Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen fanden und finden im Krisendiskurs kaum Beachtung. Sei es bei flächendeckenden Schließungen von Spielplätzen, der Schließung und Teilwiedereröffnung der Schulen oder auch beim De-facto Kontaktverbot von Heimkindern mit ihren leiblichen Eltern. Und eine weitere Vor-Corona-Tendenz verstärkt sich: Kinder aus armen Haushalten sind ungleich schwerer von der Krise betroffen. In kleinen Wohnungen, mit nicht nur krisenbedingten Existenznöten und ohne und ohne die sonst wertvolle soziale Infrastruktur vergrößern sich Unterschiede zwischen arm und reich immens. Doch die Studie will nicht bloß kinderrechtliche "Tragödien" während der Corona-Krise bilanzieren, sondern Politik und Gesellschaft auch ganz konkrete Handlungsempfehlungen geben. Armuts- und Pandemiebekämpfung müssen diesen zufolge Hand in Hand gehen.

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