Soziale Mischung im Quartier - 12 Thesen.
Springer VS
Zitierfähiger Link
Lade...
Datum
Zeitschriftentitel
ISSN der Zeitschrift
Bandtitel
Herausgeber
Springer VS
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Wiesbaden
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 100,4/94
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Soziale Mischung und sozialer Zusammenhalt sind zu zentralen Topoi sozial verpflichteter, nachhaltiger und inklusiver Stadt- und Quartierspolitik geworden. Tatsächlich aber ist die Entwicklung gegenwärtig statt durch Mischung und Integration viel mehr durch sich rasant beschleunigende „Entmischungsprozesse“ geprägt, weltweit droht eine beispiellose soziale Spaltung der Städte. Unter Theoretikern umstritten, besteht über das Mischungsziel unter Praktikern in Kommunen und in der Wohnungswirtschaft ein nahezu durchgängiger Konsens. Die Grenzen des Mischungsziels sind allerdings im Blick zu behalten. Räumliche Nähe schafft nicht umstandslos auch soziale Nähe und Armut, Ausgrenzung und Diskriminierung werden nicht in erster Linie durch Mischungspolitiken, sondern mit Hilfe aktiver Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitiken erfolgreich bekämpft. Mischung im Wohnen ist nur dann möglich, wenn nach Größe, Ausstattung und, vor allem, nach Preis geeigneter „Wohnraum für alle“ zur Verfügung steht. In der Praxis geben dabei viele Kommunen immer häufiger gemeinschafts- und gemeinwohlorientierten Bauträgerformen wie Baugruppen oder (neuen) Genossenschaften als aktiven und experimentierfreudigen „Raumpionieren“ eine Chance.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
item.page.dc-source
Seiten
93-102