Interkommunales Lernen – Definition, Bedeutung und Potenzial für die lokale Klimawandelanpassung.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 108/359

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Abstract

Der Beitrag behandelt die Frage, wie sie sich Städte am effektivsten und schnellsten auf den Klimawandel einstellen können. Noch konkreter: Welche Policies und Maßnahmen müssen ergriffen werden und wie und woher können Städte das hierfür benötigte Wissen erwerben? Aus Sicht einer Kommunalverwaltung besteht eine Möglichkeit darin, sich mit Kollegen anderer Städte aus dem In- und Ausland, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, auszutauschen. Durch Vernetzungen zwischen lokalen Entscheidungsträgern und Verwaltungsangestellten können bereits vorhandene Erfahrungen über erprobte Policies und Maßnahmen der Klimawandelanpassung ausgetauscht und im Idealfall in den am Austausch- und Lernprozess teilnehmenden Städten umgesetzt werden. Der Ausatz setzt sich aus sechs Kapiteln zusammen. Nach einem Einführungskapitel werden zunächst die Begriffe Lernen, Policy Learning und Peer Learning definiert und erklärt. Darauf aufbauend werden im darauf folgenden Kapitel Begriff und Bedeutung des interkommunalen Lernens definiert und erläutert. Anschließend wird ein kurzer Einblick darin gegeben, wie interkommunales Lernen in der Praxis bereits stattfindet. Das vorletzte Kapitel setzt sich mit der Frage auseinander, wie interkommunales Lernen in Zukunft praktiziert und erforscht werden sollte. Im sechsten und letzten Kapitel werden dann die Kernpunkte noch einmal kurz zusammengefasst.

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189-203

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