Ein Denkmal kommt nicht zur Ruhe. Bremen, Böttcherstraße - ein Gesamtkunstwerk wird restauriert.
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Zusammenfassung
Ein Kuriosum der Architekturgeschichte der 20er Jahre wird dokumentiert, die Bauten der Böttcherstraße in Bremen. Der Bremer Fabrikant Ludwig Roselius hat diese alte, verwinkelte Gasse um die Jahrhundertwende gekauft und dann durch Um- und Neubauten im Stil des Art Deco und des beginnenden Expressionismus gestaltet. Herausragend war dabei das Haus Atlantis, das von dem Bildhauer und Architekten Bernhard Hoetger errichtet wurde. Der über und über verzierte Bau, der auch eine entsprechend gestaltete Inneneinrichtung aufwies, wurde zusammen mit anderen Gebäuden der Böttcherstraße im Dritten Reich als entartete Kunst unter "Denkmalschutz" gestellt. Sie blieb deswegen bis in die Nachkriegszeit im Originalzustand erhalten. Nachdem in jüngster Zeit wegen undurchsichtiger Besitzverhältnisse um die Zukunft der Böttcherstraße spekuliert werden mußte, hat man jetzt Klarheit geschaffen und mit einer kompletten Restauration des Ensembles begonnen. (kg)
Beschreibung
Schlagwörter
Architekturgeschichte, Gebäudegruppe, Form, Künstler, Bildhauer, Innenarchitektur, Baukunst, Restaurierung, Farbgebung, Materialwahl, Bauherr, Auftraggeber, Ausstellungsraum, Gasse, Backstein, Expressionismus, Bürgertum, Gestalt, Art Deco, Gestaltungsfreiheit, Stadterneuerung, Denkmalschutz
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In: Archithese, 20(1990), Nr.5, S.60-64, 66, Abb.;Lit.
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Architekturgeschichte, Gebäudegruppe, Form, Künstler, Bildhauer, Innenarchitektur, Baukunst, Restaurierung, Farbgebung, Materialwahl, Bauherr, Auftraggeber, Ausstellungsraum, Gasse, Backstein, Expressionismus, Bürgertum, Gestalt, Art Deco, Gestaltungsfreiheit, Stadterneuerung, Denkmalschutz