Sollen wir mal ein Hochhaus bauen? Das Architekturbüro als Labor der Stadt.
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DE
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Berlin
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ZLB: 99/27-4
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DI
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Abstract
Was tun Architekten, wenn sie entwerfen? Wie beschaffen sie gute Gründe, hier und nicht dort, so und nicht anders zu entwerfen? Wodurch zeichnet sich architektonische Expertise aus? Um diesen Fragen nachzugehen, wird in Anlehnung an die neuere Wissenschafts- und Technikforschung mit einem weiten Repräsentationsbegriff gearbeitet. Die Untersuchung beruht auf einer ethnographischen Beschreibung des Projekts eines bekannten Berliner Architekturbüros, am Breitscheidplatz in der City West mehrere Hochhäuser und einen "Paradiesischen Garten" zu bauen. An einigen Episoden wird gezeigt, wie die interne Logik des Entwurfs und Positionen des politisch-administrativen Feldes, in dem der Entwurf placiert werden muß, zusammenhängen. Die Analyse dieses Vermittlungsprozesses läßt, entgegen der Annahmen mentalistischer Entwurfstheorien, den eminent praktischen Charakter architektonischer Expertise hervortreten. Auf einem Feld, auf dem ein beträchtlicher Personenkult betrieben wird und Erfolg offenbar viel mit Namen zu tun hat, ist diese Aufmerksamkeit für die Praktiken des Entwurfs ungewöhnlich. Dennoch bietet diese Untersuchung eine Modellgeschichte dafür, wie eine städtebauliche Innovation eingeleitet wird. goj/difu
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84 S.
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Discussion papers; FS II 98-502