Die Wohnungspolitik muß wieder eine Priorität haben.
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Zusammenfassung
Der Gesamtverband gemeinnütziger Wohnungsunternehmen appelliert an Bund, Länder und Gemeinden und die politischen Parteien in den Fraktionen und Parlamenten, der Wohnungspolitik wieder eine Priorität einzuräumen. Nur so wird der Wohnungsmangel, der für einen Teil der Bevölkerung, insbesondere in den Ballungszentren, offen zutage tritt, bewältigt und in überschaubaren Fristen gelöst werden. Die gemeinnützige Wohnungswirtschaft unterstützt deshalb alle Bemühungen des Bundesbauministers, die darauf gerichtet sind, die steuerliche Förderung des Wohnungsbaus zu verbessern, den sozialen Wohnungsbau wieder aufzunehmen, die Städtebauförderung fortzusetzen und das Wohngeld anzuheben. Sie erinnert an ihre wohnungspolitischen Grundsätze vom Dezember 1988, die unverändert Gültigkeit haben, und macht auf neue wesentliche Entwicklungen aufmerksam. Trotz der allgemeinen Wirtschaftslage, gibt es Bevölkerungsgruppen, deren Realeinkommen stagnieren, vielfach verschlechtern sie sich mit der Folge, dass ihre Kaufkraft und Mietzahlungsfähigkeit bei allgemein steigenden Preisen und Mieten weiter zurück bleibt. Bund und Länder müssen sich wieder im Wohnungsbau engagieren nicht nur mit einem Aussiedler-Sonderprogramm sondern für alle entsprechenden Bevölkerungskreise. (hg)
Beschreibung
Schlagwörter
Gemeinnütziges Wohnungsunternehmen, Wohnungsversorgung, Wohnungsbauförderung, Wohnraum, Mietwohnung, Sozialer Wohnungsbau, Wohnungsmarkt, Wohnungsmangel, Einkommenshöhe, Politik, Wohnungsbau
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Zeitschrift für das gemeinnützige Wohnungswesen in Bayern, München 79(1989), Nr.2, S.59-60
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Gemeinnütziges Wohnungsunternehmen, Wohnungsversorgung, Wohnungsbauförderung, Wohnraum, Mietwohnung, Sozialer Wohnungsbau, Wohnungsmarkt, Wohnungsmangel, Einkommenshöhe, Politik, Wohnungsbau