Monitoring der Schwermetallbelastung in der Bundesrepublik Deutschland mit Hilfe von Moosanalysen.

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DE

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Berlin

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ZLB: 95/3896-4

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In der Arbeit wurde erstmalig für die Bundesrepublik Deutschland flächendeckend die mögliche Belastung durch Metalle untersucht. An 593 Entnahmestellen wurden Proben von Pleurozium schreberi, Scleropodium purum, Hypnum cupressiforme und Hylocomium gesammelt und auf die Elemente As, Cd, Cr, Cu, Fe, Ni, Pb, Ti, V und Zn analysiert. Innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zeigten sich hohe Variationsbreiten von 222 % (Zn) bis 966 % für Titan (Ti), die die festgestellten methodisch und artbedingten Schwankungen um ein vielfaches überschreiten und somit die gefundenen Belastungsunterschiede belegen. Neben vereinzelnd auftretenden lokal erhöhten Werten konnten oft die Einflußbereiche bekannter Emissionsquellen von Schwermetallen gezeigt werden, wie z.B. im Ruhrgebiet, im Saarland, in Baden-Württemberg und in weiten Gebieten Ostdeutschlands. Die Ergebnisse spiegeln weitgehend die Immissionsmuster dieser Bereiche wider. Das Moosmonitoring bietet die Möglichkeit, mit relativ geringen Aufwand regionale Belastungsunterschiede darzustellen und ihre langfristigen Entwicklungen zu erkennen. difu

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XV, 161 S.

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Texte; 31/95