Städtische Interessenpolitik. Vergleichende Studien zur Organisation und Politik der Städtetage in Bayern, Preußen und im Deutschen Reich 1896 bis 1923.

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Die Gründung der Städtetage in Preußen und Bayern erfolgte vor dem Hintergrund der seit 1871 rasch fortschreitenden Urbanisierung. Auch der 1903/05 gegründete Deutsche Städtetag (DST) verfolgte dezidiert politische Ziele. Jedoch erlangten die Städtetage vor 1914 nur eine partielle Anerkennung durch den Staat. Das änderte sich im 1. Weltkrieg, als die Städtetage mit umfangreichen Kompetenzen in der staatlich gelenkten Kriegswirtschaft betraut wurden. Insbesondere der DST entwickelte sich zu einem unverzichtbaren Verband für die Aufrechterhaltung der Heimatfront. Auch während der Notjahre der Inflation bis 1923 mußten sich die Städtetage intensiv mit der Versorgungswirtschaft befassen. Mit einschneidenden Sparmaßnahmen gelang es den drei Verbänden, sich über das Jahr 1923 hinwegzuretten. kmr/difu

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Kommunaler Spitzenverband, Interessenvertretung, Verbandspolitik, Verbandsgeschichte, Organisationsstruktur, Krieg, Kommunalverwaltung, Militärwesen, Verwaltung, Stadtgeschichte, Institutionengeschichte, Verband, Kommunalpolitik, Politik, Gemeinde

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München: (1989), VI, 805 S., Tab.; Lit.; phil.Diss.; Univ.München 1989

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Kommunaler Spitzenverband, Interessenvertretung, Verbandspolitik, Verbandsgeschichte, Organisationsstruktur, Krieg, Kommunalverwaltung, Militärwesen, Verwaltung, Stadtgeschichte, Institutionengeschichte, Verband, Kommunalpolitik, Politik, Gemeinde

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