Die Perfektionierung der Wohnturmarchitektur im nachmittelalterlichen Burgenbau Schottlands.
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Zusammenfassung
Ausgehend von den ersten schlichten, massiven Vierecktürmen aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts brachte die Entwicklung des schottischen Burgenbaus durch Horizontalerweiterung der Grundrisse vielfältige Konzeptionsvarianten des wehrhaften Wohnturmbaus hervor. Dabei entstanden im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert L-förmige Grundrißtypen mit flankierendem oder rückseitigem Viereck- oder Rundturm, die alle bis um 1550 eine einheitliche Grundkonzeption behielten. Durch das Zufügen weiterer Anbauten entstanden Wohntürme von Z-, T- oder C-förmiger Gestalt, die von Mitte bis Ende des 16. Jahrhunderts vor allem im östlichen Zentralschottland Verbreitung fanden. Weitere Grundrißformen entstanden durch die Kombination verschiedener Standardtypen wie z.B. Fenton Tower, ein Mischtyp aus L- und Z-Form, sowie Elcho Castle, eine Sonderform des traditionellen Wohnturms mit repräsentativem Charakter. Der Verfasser beschreibt anhand zahlreicher Wohnturmbauten ausführlich die Geschichte und die Baucharakteristik einzelner Standard-Grundrißformen und versucht über eine Umdatierung und Reklassifizierung zuvor falsch analysierter Wohntürme eine typologisch-chronologische Einordnung der Standardformen. (mz)
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Burg, Wehranlage, Baudenkmal, Bauform, Grundriss, Erweiterung, Bauweise, Architekturgeschichte, Baugeschichte, Wohnturm, Rundform, Typologie, Datierung, Beispiel, Bildung/Kultur, Denkmal
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Burgen und Schlösser, 30(1989), Nr.1, S.3-18, Abb.;Lit.
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Burg, Wehranlage, Baudenkmal, Bauform, Grundriss, Erweiterung, Bauweise, Architekturgeschichte, Baugeschichte, Wohnturm, Rundform, Typologie, Datierung, Beispiel, Bildung/Kultur, Denkmal