Ein Garten für König und Volk. Peter Joseph Lenné und der Brühler Schloßgarten.

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Köln

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ZLB: 2002/917

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DI

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Abstract

Den ummittelbaren Anlass zur Wiederbelebung der Brühler Schlossanlage boten die Feierlichkeiten zum Weiterbau des Kölner Doms im September 1842, als sich der preußische König Friedrich Wilhelm IV. erstmals mit großem Gefolge in Brühl aufhielt. Für Schloss Brühl, das seit dem Ende des Kurfürstentums Köln immer mehr an Bedeutung eingebüßt hatte, stellen die erneute Residenzwerdung und die Gartenplanung Peter Joseph Lennés eine unerwartete Wende dar. Weit nach dem Tod des eigentlichen Bauherrn, des kölnischen Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August, konnten Schloss Brühl und sein Garten ein zweites Mal höchste gesellschaftliche und künstlerische Ambitionen auf sich beziehen. Für alle Maßnahmen, die aus der neu belebten Residenzfunktion erwuchsen, blieb die Tradition der Kurfürstenzeit ein zentraler Maßstab. Dies traf insbesondere auf die Gartenplanung Lennés zu, der die geometrischen Strukturen des überkommenen Barockgartens in offensichtlich denkmalpflegerischer Absicht übernahm oder sie neu konkretisierte. Landschaftliche Elemente fügte Lenné ausschließlich in den schlossfernen Waldbereichen des ehemaligen Wildparks ein, womit der Fürstengarten zusätzlich Ausstattungsbestandteile eines modernen Volksgartens erhielt. Die Bonn-Kölner Eisenbahn, die zeitgleich mit dem Gartenprojekt Lenné errichtet worden ist, nahm Lenné als eine gestalterische Bereicherung in die Planung auf. Das Königlich-Preußische Schloss Brühl gewann volkstümlichen Charakter. difu

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215 S.

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